Samstag, 14. Februar 2015

***Rezension*** Weit weg und ganz nah - Jojo Moyes




Titel: Weit weg und ganz nah
Autor: Jojo Moyes
Seiten: 509
Verlag: Rowohlt POLARIS
Genre: Belletristik
Preis: 14,99€
Format: Paperback






Was wäre, wenn du als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern am Rande des Existenzminimums stehen würdest und sich dir plötzlich die Gelegenheit bietet, schnell und ohne jeglichen Aufwand an ein bisschen Geld zu kommen?
Diese Frage muss Jess sich stellen. Denn als sie nach ihrem Arbeitstag in einer Bar einem betrunkenen Mann hilft, sicher nach Hause zu kommen, verliert dieser plötzlich ein Bündel Geld. Jess trifft die Entscheidung, das Geld einzustecken und mitzunehmen, da dieser Mann eh genug davon habe.
Als Jess dann plötzlich mit ihren Kindern und einem großen, pupsenden und sabbernden Hund in einer schwierigen Situation steckt, ist der einzige Mensch, der ihr in diesem Moment noch helfen kann, der betrunkene aus der Bar…

Jess erlebt nun die wohl rasanteste, witzigste aber auch schwierigste Reise in ihrem ganzen Leben.

Jojo Moyes Roman „Weit weg und ganz nah“ ist eine abwechslungsreiche Geschichte mit unterschiedlichen Charakteren, die man gar nicht besser hätte erschaffen können. 

Wer alle Bücher von Jojo Moyes gelesen hat weiß, dass sie Geschichten geschrieben hat, die sich in der Thematik alle voneinander unterscheiden. Doch eines muss man ihr lassen. Alle Geschichten, die bisher erschienen sind haben einen gewissen Charme und einen eigenen Charakter, der den Leser gar nicht mehr loslassen möchte. 
Denn ihre Vorgänger-Romane „Ein ganzes halbes Jahr“ und „Eine handvoll Worte“ haben sich schnell einen Platz in die Herzen ihrer Fans erschlichen.

Diese Eigenschaft bietet auch „Weit weg und ganz nah“. Schnell ist man in die Geschichte eingestiegen und bekommt einen Überblick aus allen Richtungen, denn erzählt wird die Geschichte von allen Charakteren, die dieses Buch beinhaltet. Natürlich überwiegt hierbei der Teil von Jess und Ed, da diese beiden die Hauptcharaktere der Geschichte sind.
Gelungen ist diese Art zu schreiben alle male, da diese Geschichte ihren Charme nicht allein dadurch gewinnt, dass die beiden Erwachsenen Ed und Jess ihre Geschichte erzählen, nein. Denn auch die Erzählungen von Jess’ Kindern Tanzi und Nicky schaffen es, die Geschichte von einer anderen Seite her zu betrachten. Tanzi bringt den Charakter einer Grundschülerin mit, die Mathematik über alles liebt. Wenn sie die Geschichte aus ihrer Sicht heraus erzählt, merkt man ganz deutlich, dass hier ein Kind berichtet. 
Nicky ist ein stimmungsschwankender, lustloser Teenager, der eigentlich gar keine Lust hat am Familienleben teilzunehmen. Seine Sichtweise ist in diesem Buch sehr interessant, da diese im Laufe der Geschichte einen Wandel vornimmt und somit ein klarer „Break“ im Geschehen deutlich wird. 

Vor allem die Geschichte selbst lebt durch diese verschiedenen Sichten, denn allein ein Blickwinkel hätte es nicht geschafft, diese einzigartige Familienstimmung aufzubringen. 

Wer Jojo Moyes kennt, weiß dass ihre Bücher immer eine Liebegeschichte beinhalten. So ist es auch hier. Schnell wird klar, dass die Beziehung zwischen Ed und Jess nicht nur platonisch ist, sondern mehr dahinter steckt. 
Wie die Beziehung der beiden sich entwickelt, ist in diesem Buch wunderbar umschrieben und man hat das Gefühl, selbst ein Teil dieser Partnerschaft zu werden. Man bekommt, durch die Sichten von Ed und Jess, auch Bilder aus beiden Standpunkten her vermittelt und möchte einfach nur, dass die Entwicklung der beiden schneller vorangeht.

Moyes schreibt in ihrem Roman mit einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, so dass man schnell den Eindruck bekommt, dass diese Geschichte alles andere ist, nur nicht ausgedacht.
Gerade die verschiedenen Situationen, die in der Geschichte geschehen, finden doch Platz in allen Familien und Partnerschaften auf der Welt und das ist auch der Grund, weshalb dieser Roman so ausdrucksvoll ist und mit seiner Art überzeugen kann.

Mit „Weit weg und ganz nah“ hat Jojo Moyes, mal wieder, einen grandiosen Roman auf den Markt gebracht, der den Leser sowohl in seiner Geschichte, als auch mit seinen Charakteren in den Bann zieht. 
Man möchte am liebsten durch die Seiten hindurch mit in Eds Auto steigen, da man diese Familie einfach nur ins Herz schließen kann. 
Das alle Charaktere so verschiedenen sind, aber es trotzdem schaffen, eine kleine und gute Familie zu bilden, lässt den Leser in eine Geschichte eintauchen, die schöner aber auch realistischer nicht sein kann.



Und wenn Jojo Moyes es spätestens mit dieser Geschichte nicht geschafft hat, den Leser davon zu überzeugen, dass ihre Bücher einzigartig sind, dann sollte der Leser sich überlegen, nächstes Mal zu einem anderen Buch zu greifen.


Freitag, 7. März 2014

Was ist los?

Ja ja, ich weiß... Ich habe euch ein bisschen vernachlässigt...
Ich habe ja seit November nicht mehr auf diesem Blog geschrieben. Ich muss zu meiner Schande geschehen, dass ich es im Moment einfach nicht geschafft habe.
Ich habe, wie ihr ja vielleicht schon mitbekommen habt, im September mein Duales Studium gestartet. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so viel Zeit in Anspruch nehmen würde und dass ich gar keine Zeit mehr für meinen Blog haben werde.
Ich habe natürlich gelesen, keine Frage. Ich habe auch noch einige Rezensionen zu schreiben, von Büchern die ich euch super gerne vorstellen möchte.
Da ich jeden Tag insgesamt knapp eine Stunde Zug fahre ist da natürlich auch viel Zeit zum Lesen.

Da mir mein Blog eigentlich sehr wichtig ist und ich immer Spaß hatte hier zu schreiben und so nette Kommentare von euch zu bekommen, werde ich mich bessern und euch wieder mit neuem Lesestoff zur Seite stehen und euch immer wieder neue Rezensionen, Gedanken und andere Sachen zeigen, die ihr unbedingt ausprobieren müsst.

Ich hoffe, ihr seid nicht all zu wütend mit mir und werdet trotzdem noch weiterhin fleißig meinen Blog lesen.

Bis bald,

euer Kevin :)

Samstag, 30. November 2013

**Rezension** Rechtsvorschriften in Nordrhein - Westfalen



Titel: Rechtsvorschriften in Nordrhein - Westfalen
Autor: Textsammlung
Seiten: 3895 Seiten
Verlag: C.H. Beck
Genre: Jura Sachbuch
Preis: 56,00€
Format: Loseblatt im Ordner



Als Student, der in die Rechtswissenschaften einsteigt, kommt man an den Gesetzestexten des Landes NRW gar nicht mehr dran vorbei!
Jedoch ist es wirklich mühselig, sich durch das Internet zu wühlen und alles was man braucht, um Fälle zu bearbeiten, heraussuchen muss. 
Der C.H. Beck Verlag hat sich hier überlegt, dass es eine gute Idee wäre, alle wichtigen Gesetzestexte in einen Sammelband zu heften und den Leuten zur Verfügung zu stellen.

Zu aller erst muss man sagen, dass der Pappermann wirklich ein sehr dickes und schweres Buch ist, was man nicht mal eben in die Hand nehmen kann um etwas nachzuschlagen. Auch die Seiten sind wirklich sehr dünn und leicht nimmt man zwei anstatt eine. Es kann auch schnell vorkommen, dass mal eine Seite einreißt, wenn man nicht aufpasst!
Jedoch muss man sagen, dass diese Textesammlung eine der besten ist, die ich in diese Richtung gefunden habe. 
Im Inhaltsverzeichnis ist sehr einfach und klar dargestellt, unter welcher Ziffer man welches Gesetz findet. Auch die Paragraphen sind einfach und deutlich hervorgehoben und somit hat man keine Probleme schnell das Gesetz zu finden, welches man benötigt.
Im Pappermann sind eigentlich alle wichtigen Gesetze vertreten. Von VwVfG über StVO bis hin zum Grundgesetz. 

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Gesetzestexte Sammlung die beste ist, die im Moment auf dem Markt zu finden ist. Natürlich kommt diese nur für Personen aus Nordrhein-Westfalen in Frage, da es eine Sammlung der Gesetze des Landes NRW ist.

Abgesehen vom Gewicht und den dünnen Seiten eine durchweg sehr gut strukturierte und einfach überschaubare Sammlung. 

Dienstag, 20. August 2013

**Rezension** Das Salz der Erde - Daniel Wolf



Titel: Das Salz der Erde
Autor: Daniel Wolf
Seiten: 1.152
Verlag: Goldmann
Genre: Historischer Roman
Preis: 9,99€
Format: Taschenbuch




Inhalt (Quelle):

Herzogtum Oberlothringen, 1187. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der junge Salzhändler Michel de Fleury das Geschäft der Familie. Doch seine Heimatstadt Varennes leidet unter einem korrupten Bischof und einem grausamen Ritter, der die Handelswege kontrolliert – es regieren Armut und Willkür. Als Michel beschließt, Varennes nach dem Vorbild Mailands in die Freiheit zu führen, steht ihm ein schwerer Kampf bevor. Seine Feinde lassen nichts unversucht, ihn zu vernichten. Nicht einmal vor Mord schrecken sie zurück. Und schließlich gerät sogar seine Liebe zur schönen Isabelle in Gefahr ...

Meine Meinung:

Es war einer meiner ersten Romane dieses Genres und ich muss sagen, dass es mit 1000 Seiten vielleicht der falsche Start war.

Die Geschichte an sich begann wirklich spannend. Die Protagonisten, die aus ihrer kleinen Stadt fliehen und bei einem Freund unterkommen, sind wirklich zu bemitleiden und man kann wirklich nachvollziehen, was für eine Angst diese gehabt haben müssen, als sie geflohen sind.

Die Geschichte aus der Sicht eines Kindes bzw. später jungen Mannes zu erzählen hat mir auch gefallen und hat immer mal wieder die Geschichte aufgelockert, da der Protagonist wirklich ein klasse Typ war.

Was für mich eher das Problem an der ganzen Sache war, ist der Schreibstil des Autors. Dieser hat mich nach dem erste viertel des Buches nicht mehr so gepackt und einfach nicht mehr in seinen Bann gezogen, so dass es wirklich lange gedauert hat, bis ich ein Kapitel beendet hatte. Irgendwann war es bei mir dann so weit, dass ich gesagt habe: "Es tut mir leid für die Leserunde, jedoch kann ich das Buch nicht beenden".
Ich schreibe natürlich eine Rezension dazu und werde auch meine ehrliche Meinung dazu sagen, das ist selbstverständlich! Hier ist sie also!

Zusammenfassend muss ich sagen, dass mir die Geschichte und die Charaktere an sich gefallen haben, jedoch der Stil, wie die Geschichte präsentiert wird, hat mir wirklich nicht zugesprochen und ich musste das Buch abbrechen.
Vielleicht sind historische Romane einfach nicht mein Fall, oder es war die falsche Zeit für dieses Buch! Jedoch denke ich, dass viele Fans dieses Genres sehr viel Freude an dem Buch haben werden und es verschlingen werden, so wie es bei mir mit Utopien und Dystopien ist.



**rezension** Silber: Das erste Buch der Träume - Kerstin Gier




Titel: Silber: Das erste Buch der Träume
Autor: Kerstin Gier
Seiten: 416
Verlag: Fischer FJB
Genre: Jugendbuch
Preis: 18,99€
Format: Hardcover mit Schutzumschlag



Liv Silber zieht mit ihrer Familie nach London, da ihre Mutter dort einen neuen Freund hat. Was sie jedoch nicht weiß, dass sie sofort mit diesem in ein Haus ziehen. Und was für Liv dann auch noch dazu kommt ist, dass dieser besagte Freund auch noch zwei Kinder in ihrem Alter hat, die auf Livs Schule gehen.
Liv war immer ein völlig normales Mädchen, bis sie Nachts auf einmal in einem Traum vier Jungs aus ihrer Schule trifft und diese vier Jungs sich noch ganz genau an Livs Besuch in ihrem Traum erinnern können…
Wie hängt das ganze zusammen? Und was hat es mit den gegenseitigen Besuchen in den Träumen auf sich? Und was hat Liv mit der ganzen Sache zu tun?

Spannender Auftakt einer vielversprechenden Trilogie

Es ist tatsächlich soweit. Nach ihren riesigen Erfolg, hat Kerstin Gier endlich den Auftakt ihrer neuen Trilogie „Silber – Die Bücher der Träume“ veröffentlicht und es wirkt, als wäre sie nie weg gewesen.

Man liest sich sofort in die neue Geschichte ein und Liv hat so einen tollen Charakter, dass man sie vom ersten Kapitel an in ihr Herz schließt. Auch die anderen Charaktere im Roman sind so einzigartig gestaltet, dass man einfach jede Figur auf seine Art mögen muss.

Die Geschichte an sich ist auch wirklich eine ganz besondere. Es handelt vom Träumen. Für mich sind Träume etwas einzigartig Unkontrollierbares. Jedoch kann Liv ihre Träume kontrollieren und man hat sogar die Möglichkeit sich gegenseitig in den Träumen zu besuchen! Manchmal ist das keine gute Idee, wie man auch im Buch lesen kann.
Wir haben es in diesem Buch neben dem Traum Plot auch noch mit einer typischen Teenager Geschichte zu tun, in der es um die Liebe, Probleme in der Schule und alltägliche Streitereien in der Familie geht.

Kerstin Gier glänzt hier wieder einmal mit einem wirklich einzigartigen Buch. Schon allein die Gestaltung des Buches ist atemberaubend. Alle 2-4 Seiten hat man Grafiken, die die Seitenränder verzieren und das Cover passt einfach zur Geschichte. Für mich war die Gestaltung schon ein Grund allein, um das Buch zu kaufen.
Eine Sache an dem Buch hat mich jedoch ein wenig gestört.

Zwischendurch hat man immer wieder Blogeinträge, die von einer gewissen „Secrecy“ verfasst werden. Niemand weiß, wer Secrecy ist, jedoch weiß Secrecy alles über die Schüler an Livs Schule und macht sich ein Spaß daraus, diese Sachen auf ihrem Blog preiszugeben. Für mich gibt es hier viel zu viele Gemeinsamkeiten zu „Gossip Girl“ aus der gleichnamigen Serie. Also keine neue Idee. Aber da zum Glück nicht das ganze Buch von Secrecy handelt, kann man über diese Ähnlichkeit auch noch einmal hinwegsehen.


Zusammenfassend ist dieses Buch jedoch ein absolut gelungener Auftakt der Trilogie und man möchte einfach wissen, wie es schlussendlich weiter geht, da der Roman auch ein offenes Ende hat. 


Dienstag, 30. Juli 2013

**rezension** Symbole des Bösen - J.T. Ellison


Taylor Jackson stand stramm, die Arme hinter dem Rücken, ihre blaue Uniform kratzte an den Handgelenken.


Taylor Jackson hat gerade erst wieder die Leitung der Mordkommission übernommen, als einer ihrer schrecklichsten Fälle reinkommt. Kurz vor Halloween hat ein Irrer acht Jugendliche ermordet und ihnen ein Pentagramm in die Haut geritzt. Jackson beginnt mit den Ermittlungen und holt sich Hilfe aus einer anderen Welt. Die selbsternannte Hexe Ariadne hilft ihr bei den Ermittlungen und hilft ihr in die Welt der Menschen einzutauchen, die an Hexenzauber und Todesengel glauben. Schaffen es beide zusammen den Mörder zu fassen?


Spannender Thriller mit tollen Elementen.
Zu aller erst: Das Buch ist ein Teil einer Ermittlerreihe mit der Ermittlerin Taylor Jackson. Ich habe nur diesen Teil gelesen und kann meine Rezension nicht auf vorherige Teile beziehen!

Zur Geschichte selbst kann ich nur sagen, dass der Plot wirklich spannend gestaltet ist. Ihre Geschichte in der Zeit von Halloween zu platzieren, hat J.T. Ellison wirklich gut umgesetzt. Die Atmosphäre ist wirklich gelungen und man fühlt sich wirklich in das moderne Amerika von heute versetzt. Spannung kommt in diesem Thriller auch nicht zu kurz. Ellison schafft es immer wieder mit neuen Überraschungen zu glänzen und dem Leser immer wieder neue Ideen in den Kopf zu setzen, wer letztendlich hinter den Morden steckt.Von Anfang an hat man das Gefühl zu wissen, wer der Mörder ist, kann dem ganzen jedoch nicht wirklich trauen, was den Fall umso spannender macht.  Auch die Charaktere führen dazu, dass man den Roman umso lieber liest. Taylor Jackson und ihre Kollegen sind wirklich spannende Menschen mit wirklich netten Hintergrundgeschichten. Man möchte immer mehr

über die Charaktere erfahren und hat auch zeitweise das Gefühl, wirklich in den Köpfen der Charaktere zu sein. Man erfährt viel über die Zeit vor der Geschichte und schließt Taylor schnell in sein Herz.

Der Verlauf der Geschichte zeigt seine Stärken und Schwächen. Vielleicht lag es an mir, aber ich fand, dass die Einschübe mit Raven und seinen Freunden manchmal wirklich zu lang waren und man wirklich lange brauchte um diese Kapitel zu lesen. Ich persönlich interessiere mich mehr für die Ermittlungen selbst und mag es einfach dabei zu sein. Deswegen muss ich hier leider einen kleinen Punkt abziehen, was dem folgenden Fazit jedoch keinen Schaden zufügt!


Zusammenfassend muss ich sagen, dass das Buch wirklich ein super Thriller ist, der es geschafft hat mich in seinen Bann zu ziehen. Die Charaktere sind wirklich sehr gut gelungen und auch die Geschichte hat mich diesmal wirklich überzeugt. Selbst der Schauplatz ist für diesen Fall wirklich gut gewählt und ich muss sagen, dass ich es schade fand, am Ende der Geschichte die kleine Stadt verlassen zu müssen.

Deswegen:

________________________________________________________

Links:




Mittwoch, 17. Juli 2013

**Exposed** Robert Galbraith alias Joanne K. Rowling überrascht mit neuem Roman


Eines Morgens saß ich am PC und scrollte nichtsahnend durch meine Facebook Timeline. Es war wie immer über Nacht der übliche Kram geposted worden und ich musste mich hauptsächlich mit Instagram Bildern von amerikanischen TV und Musik - Stars zufrieden geben.
So scrollte ich weiter und weiter und hoffte bald, endlich den Eintrag zu finden, den ich Abends als letztes gesehen hatte, als ich auf einmal stutzig wurde.
Robert Galbraith... dieser Name fiel mir nun zum ersten Mal bewusst auf, wusste jedoch, dass ich ihn nicht zum ersten Mal gelesen hatte und klickte auf den Link, den ich zu diesem Namen finden konnte.
Schnell gelang ich auf eine andere Seite, auf der ich kein Bild von diesem Peter Galbraith fand sondern von der großen britischen Autorin Joanne K. Rowling. Ich war überrascht etwas über sie zu lesen und ich hatte schon Angst, dass ihr Flop-Roman "Ein plötzlicher Todesfall" eine noch schlimmere Fortsetzung bekommen sollte... Nein! Dies war nicht der Fall, jedoch war das, was ich lesen musste viel extremer!

Joanne K. Rowling hatte ein neues Buch geschrieben, jedoch schon im April!!!

Was??? Wie bitte? Und warum bekommt davon keiner was mit?
Da kommt dieser mysteriöse Mann namens Robert Galbraith wieder ins Spiel! Rowling lies es sich nicht nehmen, ihren Drang zum Schreiben zu befriedigen und hat tatsächlich einen neuen Roman geschrieben. Dies ist keine Falschmeldung gewesen und auch kein schlechter Scherz eines Klatschmagazins. Nein. Rowling hat tatsächlich zugegeben, diesen Roman veröffentlicht zu haben, hat diesmal jedoch ein Pseudonym benutzt.
Komisch... Eine Autorin mit so einem Erfolg benutzt ein Pseudonym? Wie kann das sein? Frau Rowling müsste doch mittlerweile am eigenen Leibe gespürt haben, dass egal was für eine Geschichte sie auf den Markt bringt, und sei es eine langweilige Vorstadtgeschichte, die Verkaufszahlen in die Höhe schießen, nur weil vorne auf dem Cover in schwarzen Riesenlettern JOANNE K. ROWLING draufsteht. Also warum um Himmelswillen benutzt diese Frau ein Pseudonym?

Dazu gibt es eine ganz plausible Erklärung, die Rowling noch am selben Tag der Zeitung "Sunday Times" noch gegeben hat:


Okay... so weit so gut. Jedoch muss ich an dieser Stelle mal meine Meinung dazu sagen:
Frau Rowling ist durch ihren Erwachsenenroman "Ein plötzlicher Todesfall" leider in der Presse und den Rezensionen nicht gerade in ein glanzvolles Licht gerückt und man muss sagen, dass dieser Roman vom Inhalt her, wirklich keine Glanzleistung ist. Dazu kommt, dass natürlich ganz zufälliger und mysteriöser Weiser ein Rezensent, zu ihrem neuen Krimi auf Amazon vor ein paar Monaten schon geahnt hat, dass hinter Robert Galbraith ein bekannter Autor steckt, weil wie er selbst sagt: "dieses Werk so großartig geschrieben ist", dass sich hinter Galbraith nur ein namens hafter Autor verstecken kann. UND dazu kommt noch, dass in der Biografie Galbraith schon stand, dass sich dieser Name ein Pseudonym ist. Also wie kann es sein, dass so viele "Zufälle" letztendlich dazu führen, dass J.K. Rowling entlarvt wird und gerade noch zu einem Zeitpunkt der nicht besser hätte sein können, da es nach "Ein plötzlicher Todesfall" sehr sehr ruhig um Rowling wurde. Ich möchte hier nicht zu tief gehen, jedoch macht euch einmal klar, dass diese Sachen schlussendlich nur zu einer Entlarvung führen konnte.

Sei es wie es ist, Fans Rowlings haben jetzt natürlich einen neuen Grund um sich zu freuen, da sie gar nicht so lange auf einen neuen Roman ihrer heißgeliebten Autorin warten mussten. Aber was für ein Roman ist das eigentlich, den Rowling sich da wieder aus dem Ärmel geschüttelt hat? 
Zu allererst muss ich sagen, dass ich den Roman leider noch nicht gelesen habe und ihn nicht bewerten kann. Er ist im Moment auch nur im englischen Original zu bekommen und wann er auf Deutsch zu kaufen ist, ist noch nicht bekannt.
Jetzt aber zum Roman!

Der Roman heißt "A Cuckoo's Calling" und ist ein Krimi. 

Ein Kriegsveteran wird mit seinen seelischen und körperlichen Verletzungen zurück in seine Heimat London gebracht. Dort muss er sich dem Leben stellen und ihm wird auch klar, dass seine Beziehung gescheitert ist und er in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Das ganze ändert sich, als sich bei ihm ein reicher Rechtsanwalt meldet und ihn beauftragt, einen Kriminalfall zu bearbeiten und in ihm zu ermitteln. Seine Schwester, ein Topmodel, soll sich aus dem dritten Stock eines Apartments gestürzt haben, was der Rechtsanwalt jedoch anzweifelt...

Wie man erkennen kann, handelt es sich bei ihrem neuen Roman nicht mehr um die fantastische Welt eines
Zauberers und spielt auch wieder einmal in der Realität. Rowling versucht tatsächlich eine andere Schiene einzuschlagen und sich komplett von ihrem Mega-Erfolg mit Harry Potter abzunabeln und diese Geschichte ruhen zu lassen. Das ganze ist natürlich nicht ganz so einfach, wie sie es sich vorgestellt hat. Jeder Mensch auf dieser ganzen Welt kennt Harry und seine Freunde und weiß, dass diese Bücher auch noch Jahre nach Beendigung der Reihe bekannt sein werden. Natürlich fangen die Leute an, jedes neue Buch von ihr mit Harry Potter zu vergleichen und werden es Wort für Wort auseinander nehmen. Natürlich fällt es ihr nicht leicht, etwas zu erschaffen, was die Leute genauso akzeptieren wie Harry Potter.

Ich muss dazu sagen, dass es natürlich sehr mutig ist, sich neuen Herausforderungen zu stellen, und Rowling trotz des Erfolgs und ein paar Batzen Geldes auf dem Konto, sich den Spaß am Schreiben nicht nehmen lässt und ihre Ideen weiterhin publik macht. Hut ab.
Ob "A Cuckoo's Calling" genau so erfolgreich wird wie Harry Potter ist zu bezweifeln, jedoch sollte man akzeptieren, dass Rowling nach Abschluss der Buchreihe und den Filmen sich neuen Projekten zugewandt hat und Harry Potter nur noch in ihren Herzen weiterleben wird, auch wenn sie wahrscheinlich noch viele Ideen hätte, um einen neunten Band zu schreiben. Dies wird sie meiner Meinung nach nicht mehr tun.

Wir können uns jedoch freuen, dass Rowling es sich trotzdem nicht nehmen lässt und neue Ideen weiterhin veröffentlicht. Als Fan ist es einem schlussendlich egal, was für ein Buch sie schreibt. Man liest dann doch alles, was die Lieblingsautorin veröffentlicht, oder etwas nicht?

Dienstag, 16. Juli 2013

**Neuzugänge**



Ich habe mal wieder ein paar nette Neuzugänge ergattert :)
Diese 3 Bücher sind alle von der gleichen Autorin und es wurde auch langsam Zeit, dass ich sie mir zulege :)
Aber schaut euch das Bild einfach an!

Habt ihr sie schon gelesen? Und stehen sie auch in eurem Regal? Wie fandet ihr sie?


Samstag, 15. Juni 2013

**Rezension** Solange am Himmel Sterne stehen von Kristin Harmel




"Die Straße vor dem Bäckereifenster liegt still und schweigend da, und in der halben Stunde genau vor Sonnenaufgang, während ein leichter Schimmer der Morgenröte am Horizont sichtbar wird, könnte ich fast glauben, der einzige Mensch auf der Welt zu sein." 



„Rose McKenna liebt den Abend. Wenn am Himmel über Cape Cod die ersten Sterne sichtbar werden, erinnert sie sich – an die Menschen, die sie liebte und verlor, und von denen sie nie jemandem erzählte. Doch Rose weiß, dass es bald zu spät sein wird, denn sie hat Alzheimer. Bald wird niemand mehr an das junge Paar denken, das sich einst die Liebe versprach … 1942 in Paris. Als sie ihre Enkelin Hope bittet, nach Frankreich zu reisen, ahnt diese nichts von der herzzerreißenden Geschichte, die sie dort entdecken wird – von Hoffnung, Schmerz und einer alles überwindenden Liebe …“ (Quelle amazon.de) 


Ein Buch mit mehr schwächen als stärken.
Ich weiß nicht woran es lag… vielleicht war ich nicht der richtige Leser oder ich war zu abgelenkt um richtig in die Geschichte reinzufinden. Ich muss jedoch leider sagen, dass das Buch mir nicht zugesagt hat und ich es nach 200 Seiten abbrechen musste.

Die Geschichte an sich klingt vielversprechend und man stellt sich mehr darunter vor, als man geboten bekommt. Zeitweise sind immer mal wieder Passagen, die wirklich gut zu lesen sind und einem auch Spaß machen zu verfolgen. Diese sind aber wirklich rar in diesem Buch. Oft kommt die Geschichte nur sehr langsam voran und man kommt einfach nicht über ein Kapitel hinweg.
Die Charaktere in der Geschichte sind jedoch wirklich gut gestaltet und man lernt alle ihre Stärken, Schwächen und Eigenschaften kennen. Man hat das Gefühl sie schon sehr lange zu kennen und man möchte sie am liebsten nicht mehr gehen lassen. Das ist der einzige Pluspunkt, den man in der Geschichte finden konnte.
Die Art, wie die Autorin die Geschichte präsentiert ist passend zur Geschichte. Langatmig und eintönig. Das ganze wird aus der Sicht einer Mutter erzählt, die ihre alltäglichen Sorgen berichtet und ständig im Streit mit ihrer Tochter steht. Leider ist mir das zu normal um daraus eine perfekte Geschichte zu stricken.  Zusammenfassend muss ich sagen, dass mich das Buch nicht in seinen Bann gezogen hat und ich es niemandem empfehle, der auf schnelle Geschichten steht. Es ist ein gutes Buch zum abspannen und langsamen Lesen. Man nimmt sich am besten viel Zeit dafür, damit man es auch wirklich schafft!

Leider nur:


_______________________________

Verlag: Blanvalet (Klick)

Zu kaufen bei randomhaus (Klick)

Zur Verfügung gestellt durch Blogg dein Buch (Klick)

Mittwoch, 12. Juni 2013

Der Nachtwandler - Sebastian Fitzek

Seid ihr euch immer darüber im Klaren, was ihr macht, während ihr schlaft? Habt ihr die absolute Sicherheit, keine Dummheiten anzustellen, wenn ihr in eurer Traumwelt seid? Ich denke nicht…
Genau so ergeht es Leon. Als seine Frau Morgens vor ihm die Flucht ergreift, weiß Leon, dass er erneut Schlafwandelt. Die Verletzungen seiner Frau zeigen im deutlich, dass er auch gewalttätig wird, wenn er schläft. Aber weil Leon keine Hilfe bekommt, weder von seinem Freund, noch von seinem Therapeuten, muss er seine Schlafphasen selbst überwachen. Er tut dies mit einer Kopfkamera und schon bald wird ihm klar, dass nichts mehr so sein wird, wir es einmal war…

Der neue Psychothriller des deutschen Kultautoren Sebastian Fitzek.
Die Geschichte überzeugt nicht nur von der Idee her, sondern auch durch die durchdachte Art, wie sie präsentiert wird. Fitzek hat es geschafft Leons Ängste und Erlebnisse auf 320 so gut darzustellen, dass man als Leser manchmal wirklich den Überblick darüber verliert, was Realität ist und was nicht. Man hat zwischenzeitlich auch das Gefühl mit Leon das beschriebene zu erleben und ihn bei seinem Projekt zu begleiten.

Auch die Charaktergestaltung ist wirklich gelungen. Leon wirkt von Beginn an wie ein normaler junger Mann, wie man ihn auf der Straße antreffen könnte. Schlussendlich sind die Einblicke in seine Gedanken der Knackpunkt in der Geschichte, da nur durch diese deutlich wird, dass er ein einem schlimmen Problem leidet, aus welchem er nur sehr schwierig wieder herauskommt.

Was mich jedoch am meisten überzeugt hat, sind die unerwarteten Wendungen in der Geschichte. Auf der einen Seite liest man etwas, was auf der anderen Seite wieder komplett über den Haufen geworfen wird. Auch das spannende Finale des Buches ist schon ein alleiniger Grund das Buch überhaupt zu lesen.
Zusammenfassend muss man sagen, dass Fitzek mit seinem neuen Psychothriller wieder eine unglaublich spannende und unvorhersehbare Geschichte geschaffen hat, die bei dem Leser immer wieder Zweifel aufkommen lassen, ob er Nacht wirklich schläft oder nicht etwa doch etwas ganz anderes macht, als er erwartet.


4 von 5 Buchstapel


_______________________________
Titel: Der Nachwandler


Autor: Sebsatian Fitzek


Seitenanzahl: 320 Seiten


Verlag: Knaur Verlag (Klick)


Erscheinungsdatum: März 2012

Taschenbuch


Preis: 9,99€